#highlights aus 3 Monaten

Drei Monate Funkstille von mir heißt nicht, dass es mich nicht mehr gibt- und noch weniger, dass hier nichts passiert ist. Ganz im Gegenteil liegen hier einige sehr erlebnisreiche Wochen hinter mir, von denen ich euch jetzt endlich ein wenig berichten möchte!

Mein Alltag im Heim und in der Schule ist voller großer und kleiner Momente, voll mit Begegnungen, Erlebnissen und Ereignissen, die meine Zeit hier zu der einzigartigen Erfahrung machen, die ich so sehr genießen kann.
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Darüber hinaus gibt es sogar noch viel Abwechselung und größere Highlights (und auch einzelne Downlights) in meinem Leben als Volunteer, die ich der Reihe nach mal auflisten werde. Damit ihr bisschen wisst, was bei mir im letzten Vierteljahr so ging…

Im November war mein abenteuerlustiger Papa zu Besuch- und wir sind zusammen ordentlich durchs Land gecruised! Einmal die Küste entlang ins Surferparadies, eine Nacht mit den traditionellen Fischern im Kanu aufs dunkle Meer hinaus, mit der Machete durch den Dschungel, Sightseeing in der Hauptstadt und gaaanz viel Zeit in verschiedenen Transportmitteln….
Dazwischen gabs natürlich ein paar Tage im besinnlichen Sarpeh.
War ne tolle Zeit- auch (oder gerade weil?) es sicherlich einige Herausforderungen zu meistern gab. Schade dass es so schnell vorbei war! Und immer gerne wieder 😉

Anfang Dezember gings dann zum Zwischenseminar Richtung Süden- wir verbrachten eine geniale Woche mit 14 übercoolen Leuten und superspannenden Diskussionen. Es gab viel neuen und guten Wissensinput zum Thema Rassismus,  Entwicklunspolitische Zusammenarbeit und Freiwilligendienste in Ländern der globalen Südens. Für mich kamen dabei viele Fragen auf: Was mach ich hier eigentlich? Ist meine Arbeit als junge Freiwillige in Ghana überhaupt  sinnvoll und richtig? Richten wir nicht manchmal mindestens genau so viel Schaden an, wie wir helfen können?  Viele Denkanstöße, die in mir einen noch lange nicht beendeten Prozess angeregt haben…
Zum Schluss gabs auch noch einem  Workshop über ‚Faires Berichten nach- und in Deutschland‘. An dieser Stelle: Sorry für alle ‚Unfairheiten‘ die mir bis jetzt-unwissentlich und ausversehen- passiert sind. Ab jetzt pass ich besser auf! Es ist mir trotzdem noch wichtig zu sagen, dass alles, was ich hier schreibe, lediglich meine selbstverständlich äußerst subjektive Wahnehmung von diesem Land widerspiegelt. Macht euch dadurch bitte keinesfalls ein Bild vom ganzen Land oder gar von ganz Afrika! Denn genau wie Italien oder Rumänien nicht Europa ist, ist auch Ghana nicht Afrika. Fragt mal Lilli in Kenia oder Michi in Südafrika :))

Vor Weihnachten gings nochmal 4 Tage zum Kurzurlaub an die Ostküste. Absolute Entspannung und frische Kokosnüsse unter Palmen waren angesagt. Karibikfeeling am ghanaischen Atlantik!
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Weihnachten selbst verbrachten wie mit unseren Kids im Heim: Wir improvisierten einen Weihnachtsbaum, es wurde getanzt, gesungen, Fufu und Chicken gegessen, gespielt und abends gabs Pfannkuchen, Fanta und Cola für alle.
Trotz Flipflops und 34° im Schatten kam fast so etwas wie Weihnachtsstimmung auf und wir verbrachten einen ganz besonderen, unvergesslichen und komplett anderen Heilig Abend, an den ich immer gerne zurück denken werde.
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Die schöne Deko vom Weihnachtsbaum...
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...landet direkt auf dem Weihnachtstisch. Krähfrisch!

Am 2. Weihnachtsfeiertag kam dann wieder Besuch aus dem fernen Tübingen!
Meine liebe Mama kam den weiten Weg gemeinsam mit Feli, Jakobs Mutter und zu viert bildeten wir eine tolle, diskussionsfreudige und spontane Reisegruppe.
Wir verbrachten zwei wunderschöne Wochen in verschiedenen Paradiesen dieses Landes- ja wir reisten sozusagen von Paradies zu paradieser 😉
Am Ende traute sich meine Mum noch fünf spannende Tage ins Kinderheim und wurde sofort in die große Liberty-Family aufgenommen.
Wir haben soo viel Erlebt!
Danke und Chapeau an die zwei Damen!

Jetzt im Februar hab ich meine erste (und hoffentlich auch letzte!!) Malaria überstanden. Der Krankenhausbesuch war definitiv auch eines meiner (wenigen) Downlights…

Am gleichen Wochende hatten die Jungs hier dafür ordentlich Spaß und betrieben Talentförderung der Extraklasse:
http:// youtu.be/N2ewJvO7O3E

Während der gesamten Zeit ereignete sich heimlich, still und leise eines der beindruckensten und größten Highlights unseres Aufenthalts! Durch das unermüdliche Engagement unserer Familien und Freunde in Deutschland und die großartige Unterstützung Vieler ist es uns gelungen, wahrzumachen, wovon wir noch vor drei Monaten kaum zu Träumen gewagt hätten: Seit dieser Woche besitzt die Liberty Preparatory School einen eigenen, blau weiß strahlenden Schulbus!!
Vielen herzlichen Dank an alle, die unser Spendenprojekt ‚Schoolbus for Liberty‘ in irgendeiner Form unterstützt haben. Wir sind wahnsinnig stolz auf unser (übrigens deutsches 🙂 ) Gefährt. Hoffen wir dass der Mercedes lange und sicher fährt!!
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Liebste Grüße in die Welt!
XXX

Schule auf Afrikanisch

11Die vierte Klasse, die meine Wenigkeit  ihre Klassenlehrerin nennen darf, besteht aus mittlerweile acht Kindern zwischen neun und zwölf Jahren. Ich habe (im Gegensatz zu den meisten Kindern) für jedes Fach, das ich unterrichte, ein Buch bekommen. An den Inhalten der einzelnen Bücher soll ich mich orientieren. Am Ende jedes Terms wird der Wissensstand der Kinder in Examen überprüft. Diese werde ich selbst erstellen und korrigieren, sodass uns hier in der konkreten inhaltlichen Gestaltung recht viel Freiheit bleibt.

Das Unterrichten stellt uns als unausgebildete deutsche Jugendliche vor viele Herausforderungen, vor allem weil der Schulalltag hier eben so ganz anders ist als wir ihn kennen:  die Klassenzimmer haben weder Türen noch Fenster, die Schüler besitzen nur sehr vereinzelt Schulbücher und Stifte,  Hefte werden oft geteilt, Gruppenarbeit ist leider ein Fremdwort und der Großteil des klassischen  Unterrichts besteh aus Vorsprechen und Nachsprechen. Es wird also ausschließlich Auswendig gelernt. Außerdem kann es passieren, dass die gesamte Klasse 35 Minuten später zum Unterricht erscheint, weil sie Wasser holen musste, dass Hühner durchs Klassenzimmer laufen oder der Unterricht komplett ausfällt, weil es regnet oder die Kinder auf dem Schulgelände Bohnen säen müsse. Sehr viele Dinge also, an die man sich gewöhnen muss. Vor allem mit der afrikanischen Stock-Pädagogik tue ich mir auch nach wie vor sehr schwer. Das Schlagen mit dem Stock gehört hier selbstverständlich zum Schulalltag, Die Kinder haben in letzter Zeit bedauerlicher weise  Gefallen daran gefunden, zu testen, ob ich den Stock wirklich nicht benutze und  mahnen mich sogar regelmäßig: „This boy is not listening to you Madame, you have to beat him!“.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass das Englisch-Niveau der Kids sehr unterschiedlich ist.

Die Kinder, die auch im Liberty-Kinderheim sind, sprechen auffällig gut Englisch und verstehen auch komplexere Aufgabenstellungen schnell.

Andere Kinder, die im Alltag und auch in der Schule bisher nur Twi gesprochen  haben, tun sich selbstverständlich deutlich schwerer. Auch einfache Fragestellungen werden oft nicht verstanden und ein Großteil der Viertklässler kann weder lesen noch selbständig schreiben.

Aber es gelingt uns immer besser, die Sprachbarriere mit einzelnen Twi-Fetzen, Zeichnungen,  Händen und Füßen, Übersetzungen und erneutem Erklären zu überwinden und auch das Englisch der Kinder verbessert sich schon jetzt sichtlich.

In Fächern wie Kreative Arts ist das außerdem alles kein Problem: Malen, Bastelt, Singen und Rollenspiele klappen auch ohne Worte wunderbar und machen allen Beteiligten (und vor allem auch mir J ) unglaublich viel Spaß!

Aber auch Science (Magnetismus, Temperaturmessung) und Englisch (Storytelling, Songs, Verben, Zeiten und Nomen) klappen immer besser, auch wenn ich mir doch hin und wieder ein abgeschlossenen Lehramtstudium wünsche.

Nur der Unterricht im Fach ICT (Information-  and Communication-Technology) fällt mir nach wie vor eher schwer. Vorgesehen wäre grundlegender Informatikunterricht. Da die Schule allerdings keine Computer besitzt und die meisten Schüler auch noch nie einen Computer aus der Nähe gesehen, geschweige denn benutzt haben, sind praktische Übungen kaum möglich. Als erstes Thema steht zum Beispiel die „Allgemeine Pflege und Wartung technischer Geräte“ auf dem Lehrplan. Lektion eins: Computertastaturen reinigt man am besten mit Hilfe von Staubsaugern. Klingt simpel. Da die Kids aber weder wissen, was ein Stausauger ist, noch, wie eine Computertastatur aussieht, ist das Unterrichten eher frustrierend. Ich helfe mir mittlerweile also mit einer freieren Interpretation des Lehrplans und erkläre stattdessen, wie man ein Smartphone bedient und wofür Soziale Netzwerke gut sind.

An das allermeiste in der Schule habe ich mich aber gut gewöhnen können, ich fühle mich sehr wohl und hab meine Kleinen unglaublich schnell unglaublich lieb gewonnen. Auch wenn sie verdammt anstrengend sein können! An dieser Stelle alles Liebe an Laurretta, Agey, Lisbeth, Emmanuella, Ansah, Linda, Paul und Abigail!! Der Unterricht mit euch macht mir wirkliche (fast immer) sehr viel Spaß und ich hoffe, dass bei euch wenigstens irgendwas hängen bleibt!

… und Ich verstehe inzwischen auch meine ehemaligen Lehrer erschreckend oft zu gut… Falls jemand von ihnen das liest: Ein herzliches Entschuldigung für all die Horrorstunden, die sie mit uns durchgemacht haben müsse. Schüler sind wohl doch weltweit irgendwie ähnlich 😀

Liebe Grüße an alle Schüler und Kollegen dieser Welt!

Ghanaischer Alltag in Bildern

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Mein letzter Beitrag ist schon über einen Monat her- Holla, wie die Zeit vergeht!

Ich bin jetzt über zwei Monate in Ghana und es wird wirklich Zeit, euch mal ein bisschen an meinem Alltagsleben hier im Projekt teilhaben zu lassen.

Unser Aufgabenbereich ist noch immer abwechslungsreich und vielseitig. Morgens und abends helfen wir im Heim bei der alltäglichen Arbeit. Wir waschen, putzen, spülen, fegen und kochen, wir duschen die jüngeren Kinder, wir bringen den Müll  zur Müllhalde und holen Wasser am Brunnen.

Zwischendurch spielen wir natürlich auch viel mit den Kindern oder helfen bei den Hausaufgaben.

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Am Wochenende helfen wir manchmal auf der heim-eigenen Mais-Farm mit. Dort muss Feuerholz gehackt, das Feld vorbereitet und der Mais eingesät werden.6

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Vormittags unterrichten wir zusätzlich in der lokalen Schule, die zum Heim gehört und dieses durch die eingenommenen Schulgebühren hauptsächlich finanziert. Wir unterrichten inzwischen zu  viert die vierte und fünfte Klasse selbständig in allen Fächern (außer Twi). –> dazu später mehr.

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Dass ich inzwischen wirklich angekommen bin, merke ich an vielen Kleinigkeiten im Alltag: Schwere Sachen lege ich mir zum Tragen lieber auf den Kopf, anstatt sie umständlich europäisch mit den Händen zu schleppen; Ich bin überrascht, wenn auf dem Essenstisch Besteck liegt und ich freue mich auf meinen morgendlichen Reisbrei; Stromausfall wird gar nicht mehr kommentiert, auch wenn man plötzlich im dunkeln sitzt und ich friere mittlerweile bei 27° C.

Außerdem freue ich mich schon jetzt riiiiesig auf den baldigen Besuch von meinen verrückten Eltern im November und Dezember. Ich hoffe, möglichst viel von dem, was ich hier erleben darf, mit ihnen teilen zu können. Bewundernswert, dass ihr euch aus eurer Komfort-Zone raus traut und auch sonst keine Kosten und Mühen scheut und mich hier im Nirgendwo besucht. Das wird sicher eine unvergessliche Zeit!

Überhaupt, danke euch für eure selbstverständliche, liebevolle und stärkende Unterstützung bei meinem Abenteuer! Danke für viele begeisterte und abenteuerliche Afrika-Reise- Erzählungen, die mich wohl überhaupt erst auf die blöde Idee gebracht haben. Für jeden kritischen Gedanken in der Planungsphase, den kühlen Kopf im richtigen Moment und die Besorgungen in letzter Sekunde. Und danke fürs Gehen Lassen. Und natürlich für die lieben Worte und die News aus der Heimat, jetzt, wo ich tatsächlich hier bin. Ich hab glaub echt verdammt Glück mit euch.  xxx

Liebste Grüße auch an die restliche Familie (also selbstverständlich auch an die Madame ;#)  und alle anderen Daheimgebliebenen.

Und natürlich an meine FSJ-Mitstreiter in aller Welt:

Lilli in Kenia, #let_your_smile_change_the_world ! Mischaa in Südafrika, hüte dich vor den Killerpinguinen und Jake da oben im Norden, noch 55 Tage bis Weihnachten!

BAIBAI and CU xxxx

Ein Monat voller Eindrücke ist rum… und macht Lust auf mehr!!!

Heute bin ich exakt einen Monat in Ghana und habe irgendwie schon wirklich viel verschiedenes gesehen. Trotzdem überrascht mich das Land jeden Tag aufs Neue mit seiner Vielfalt.

Ab nächster Woche arbeite ich als Klassenlehrerin einer vierten Klasse in der lokalen Schule. Ich habe großen Respekt vor dieser Aufgabe und der Verantwortung, die sie mit sich bringt. Aber ich freue mich auch riesig auf die Herausforderung!

Den Stock, den mir ein Kollege am ersten Tag hilfsbereit in die Hand gab, habe ich schon am Freitag symbolisch zerbrochen. Auch wenn mir das hier keiner glaubt, das muss doch auch ohne funktionieren!

In diesem Sinne, wünscht mir Glück für Montag 🙂

Ich vermiss euch!

Liebste Grüße,

Lucia

Hochzeit, Safari und andere Kontraste

Wir sind zurück  von unserer einwöchigen Tour quer durch Ghanas heißen Norden und es war wirklich in jeder Hinsicht ein Erlebnis!

Für mich war der Trip vor allem geprägt von besonders eindrücklichen Kontrasten: nachdem wir mit den Kids unser trockenes Brot gefrühstückt hatten, ging´s für uns mit  „Daddy“, dem Gründer des Kinderheims, zur Hochzeit eines befreundeten Paares in Kumasi. Schon als wir ankamen war ich überwältigt von dieser anderen Welt, die wir eigentlich erst eine Woche zuvor verlassen hatten: Ein samtroter Teppich führte durch den Innenhof hin zu einem festlich geschmückten Zelt mit Blumen, es gab Getränke aller Art und das Highlight des Buffets war eine dreistöckige, mit buntem Zuckerguss verzierte Hochzeitstorte! Für uns, die wir uns die letzte Woche quasi von Reis und Wasser ernährt hatten, der absolute Überfluss!

Die Feier selbst war sehr kurz aber schön, unterschied sich außer vom Tanzstil her allerdings überraschend wenig von einer Deutschen Hochzeit.

Am nächsten Tag standen wir voller Vorfreude sehr früh auf, um mit dem ersten Bus nach Tamale, der Hauptstadt des Nordens zu fahre. Geschätzte Fahrzeit: 8 Stunden. Fahrplan: Fehlanzeige. „Die Busse sind sehr beliebt, losfahren tun sie, sobald sie voll sind, früh da sein lohnt sich.“ so der etwas unbeholfene Tipp in meinem Reiseführer.

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… irgendwo hier fährt irgendwas Richtung Norden.

Noch vor Sonnenaufgang saßen wir also im Taxi Richtung „da wo der Bus in den Norden fährt“ . Der genaue Verlauf der restlichen Reise war relativ wenig geplant (also eigentlich gar nicht J ), was dazu führte, dass wir abends schon im Mole-Nationalpark ankamen und nicht, wie wir es uns erst überlegt hatten, in Tamale übernachteten.

Am nächsten Morgen ging´s dann mit einem fetten Gelände-Jeep und bewaffnetem Guide auf Safari- bisschen Klischeehaft, aber trotzdem absolut cool!safari#015

Ich denke, hie lasse ich die Bilder für sich stehen, viel sagen muss man glaub nicht:

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Das Highlight waren nach langer Spurensuche die schwarzen Dickhäuter…

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Nach einer wirklich eindrucksvollen Tour quer durch die menschenleere Landschaft kehrten wir zurück und uns erwartete ein super leckeres Frühstück mit Omelette und Marmelade, das zu unserer Freude sogar schon im Übernachtungspreis (gut 10€ pro Person) inklusive war. Falls jemand mal vorbei kommt, das Mole-Hotel ist sehr empfehlenswert, gutes Essen, nettes Personal, ein Swimmingpool (!) und das alles preiswert mitten in Nirgendwo.

Nach dem späten Frühstück brachen wir auf, wieder über Tamale weiter Richtung Nord-Osten, in den idyllischen Ort Nalerigu, in dem es laut Reiseführer so ziemlich überhaupt gar nichts zu sehen gibt. Nur in diesem Jahr gibt es dort ein besonders Highlight, dort lebt und leibt nämlich derzeit der liebe Jakob aka JJJ, ein physikalisch begabter Freund aus dem guten alten Tübingen. Auch er absolviert dort, zusammen mit Feli, ebenfalls Tübingerin, ein FSJ im Rahmen des weltwärts-Programms. http://jakobinghana.wordpress.com

Der Kleinbus nach Nalerigu war gut besetzt ( inklusive Dach!) und so waren es vier verdammt lange Stunden mit sehr wenig Bewegungsfreiheit und gar keiner Beinfreiheit, aber netten Sitznachbarn über die Schotterpiste von Tamale nach Nalerigu.

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Man beachte den Fuß vom Mitfahrer auf dem Dach!

Die drei Tage in Nalerigu waren dann wirklich schön! …So ein bisschen Tübingen in der Fremde war ein gutes Gefühl! Das Projekt von den beiden ist ein „Feeding-Center“, in dem benachteiligte Kinder nach der Schule etwas zu Essen und ein vielfältiges Programm an Aktivitäten geboten bekommen, war für uns sehr spannend und inspirierend. Wir planen schon, einiges fürs Kinderheim hier zu übernehmen. Um  Materialien hierfür zu besorgen sind wir nun heute auf den Central-Market nach Kumasi gefahren und ich nutze das Internet der Zivilisation, um diesen Beitrag zu veröffentlichen.